iku-pasuy

Sprache: Ainu
Sprache: Ainu

Libationsspatel

Diese häufig mit reichen Schnitzereien verzierten Spatel dienen beim rituellen Sake-Trinken (kamuynomi) dazu, den kamuy (Seelen/mächtige Wesenheiten) Gebete/Bitten zu überbringen. Als Verzierung finden sich sowohl geometrische Muster, die oft auf die Herkunft des ikupasuy verweisen, oder Abspanungen sowie figürliche Darstellungen wie Fische oder Wale. Libationsspatel mit einem zungenförmig geschnitzten Ende (parunpe) an einer Seite, die andere Seite flach abgeschnitten. Als Dekor auf der Oberseite zwei länglich ovale Vertiefungen, umgeben von geschwungenen Linien. Am zungenförmigen Ende Kerben, an der anderen Seite ebenfalls. Auf der Unterseite eingeschnittene Eigentumsmarke in Form eines X (Bär als göttliches Wesen der Berge, kimun-kamuy-noka).

Datenpartner
Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Erschließungsdaten

Kulturelle Zuschreibung
Ainu
Objekttyp
Zeremonialobjekte
Maße
312 x 29 x 9 mm
Material/Technik
Holz
Aktueller Standort
Rautenstrauch-Joest-Museum
Inventarnummer
RJM 10685
Weitere Nummer(n)
RJM 1899/01 (Konvolutnummer)

Provenienz und Quellen

  • Herstellung
    wann
    19. Jahrhundert
    wo
    Japan
    Asien -> Ost-Asien -> Japan -> Nord-Japan -> Hokkaido
  • Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
    Asien
  • Besitz-/Eigentumswechsel:
    Nicht geklärt
    wann
    zwischen April und Mai 1881
    wo
    Hokkaido
    wer
    Joest, Wilhelm - Vorbesitzer*in
  • Besitz-/Eigentumswechsel:
    Schenkung
    wann
    1899-28-01
    wo
    Köln
    wer
    Rautenstrauch, Adele - Spender*in/Schenker*in
    Rautenstrauch, Adolf - Spender*in/Schenker*in
    Naturhistorisches Museum Köln - Empfänger*in
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