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Diese häufig mit reichen Schnitzereien verzierten Spatel dienen
beim rituellen Sake-Trinken (kamuynomi) dazu, den kamuy (Seelen/mächtige Wesenheiten)
Gebete/Bitten zu überbringen. Als Verzierung finden sich sowohl geometrische Muster, die oft
auf die Herkunft des ikupasuy verweisen, oder Abspanungen sowie figürliche Darstellungen wie
Fische oder Wale. Flacher, am vorderen Ende spitz zugeschnitzter Stab aus Hartriegelholz. Die
Oberfläche ist mit Kerbschnittornamenten verziert. Sieben erhöhte Stege auf der Oberseite.
Auf der Unterseite eine angeschnitzte "Zunge" (parunpe). An beiden Enden je drei Kerbschnitte
als Eigentumsmarken (itokpa). Diese Marken bezeichnen die Zugehörigkeit des Besitzers zu
einer bestimmten männlichen Abstammungslinie.