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Langes Obergewand, zusammengenäht aus vier fast gleich breiten
Stoffbahnen. Zwei Bahnen bilden den Körper, für die Ärmel jeweils eine Bahn, die teilweise zu
einem Dreieck gefaltet wurde. Im Gegensatz zum ähnlichen japanischen Gewand (jap. kosode)
gibt es bei attush-Gewändern keinen vorderen Teil (jap. okumi). Das Gewand ist von Hand mit
Vorstichen genäht. Die Stoffbahnen bestehen aus Rindenbast (attush), in die in Längsrichtung
Streifen (shiriki) aus importierter dunkelblauer Baumwolle eingewebt sind. Der Kragen aus
schwarzblauem, leinwandbindigem Baumwollgewebe ist vorne über die Bahn jeweils appliziert und
im Nacken angenäht. Hier ist innen der Kragen mit Stücken von alten attush-Geweben unterlegt,
teils mit Resten von Stickerei. Entlang des Saums, auf dem Rücken und an beiden
Ärmelöffnungen sind Applikationen aus breiten Streifen importierten leinwandbindigen
Baumwollgewebes in schwarzblau appliziert. Darüber zusätzlich appliziert ist ein
Liniengeflecht aus schmaleren Bänder aus einem naturweißen Gewebe und zusätzlich Bänder aus
rotem Gewebe, beides vermutlich Baumwolle.