mantari

Sprache: Ainu
Sprache: Ainu

Schürze

Rechteckige Schürze aus zwei Stoffbahnen zusammengenäht. In den Stoff (Leinwandbindung) aus Rindenbast (attush) sind längs Doppelstreifen (shirki) aus dunkelblauer, importierter Baumwolle eingewebt. Das Bindeband oben angesetzt und mit langen Überständen zum Binden, ebenfalls aus Rindenbast mit eingewebten dunklen und hellen Längsstreifen aus importierter Baumwolle. Auf die Schürze appliziert ist ein symmetrisches Muster aus dunkelblauer Baumwolle, das zusätzlich mit in Kettstich gestickten Linien in hellerem Blau verziert ist. Solche Schürzen schützen die Kleidung vor Verschmutzung bzw. Beschädigung halten das vorne offene Gewand (attush) zusammen. Zugleich schützen die Applikationen vor bösen Kräften und Unheil.

Datenpartner
Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Erschließungsdaten

Kulturelle Zuschreibung
Ainu
Objekttyp
Schürze
Maße
800 x 1000 x 7 mm
Material/Technik
Ulmenbastfaser; Baumwollfaser;
Aktueller Standort
Rautenstrauch-Joest-Museum
Inventarnummer
RJM 10700
Weitere Nummer(n)
RJM 1899/01 (Konvolutnummer)

Provenienz und Quellen

  • Herstellung
    wann
    19. Jahrhundert
    wo
    Japan
    Asien -> Ost-Asien -> Japan -> Nord-Japan -> Hokkaido
  • Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
    Asien
  • Besitz-/Eigentumswechsel:
    Nicht geklärt
    wann
    zwischen April und Mai 1881
    wo
    Hokkaido
    wer
    Joest, Wilhelm - Vorbesitzer*in
  • Besitz-/Eigentumswechsel:
    Schenkung
    wann
    1899-28-01
    wo
    Köln
    wer
    Rautenstrauch, Adele - Spender*in/Schenker*in
    Rautenstrauch, Adolf - Spender*in/Schenker*in
    Naturhistorisches Museum Köln - Empfänger*in
Dieser Inhalt wurde maschinell übersetzt
Version: 2.5 / 7.5