Fotograf*in: Andrea Blumtritt | Rechtewahrnehmung: Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
Namensnennung - Nicht kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 InternationalDreibeiniges, rundbodiges Gefäß mit hoher, einziehender Wand. Das Objekt besitzt einen auskragenden Rand mit abgeflachter Lippe. An ihr befindet sich ein umlaufendes, randständiges Kerbenband. Die hohlen, konischen Beine haben zwei schmale, vertikale Öffnungen und Rasselkugeln. Am Halsansatz befindet sich eine umlaufende, gekerbte Wulst. Die Keramik wurde beidseitig geglättet und geschlämmt. Ihre Außenseite ist grundiert, bemalt und leicht poliert. Grundierung und Bemalung sind partiell erodiert. Das Objekt besitzt eine geklebte Bruchstelle. Die Keramik besitzt eine rote Grundfarbe, die auf der Außenseite des Gefäßes schwarz bemalt ist. Unterhalb des Randes befindet sich eine umlaufende Linie, von der schwarze Dreiecke herabhängen. Die hohe Wand wird durch dreieckige Felder verziert, die Kreuzgitterstrukturen aufweisen. Am Boden des Gefäßes kreuzen sich zwei schwarze Bänder. Die Beine werden durch schwarze Linien dekoriert. Das Objektinnere blieb unverziert. Nach Lothrop 1926: Nicoya black line ware. Nach Lehmann 1913: El Viejo-Stil. Kulturelle Bedeutung: der Typ tritt auch in der Cordillera de Guanacaste und in der Region Atlántico Norte auf. Er wurde sowohl in Bestattungen als auch in Haushaltskontexten dokumentiert. (Künne 2004)
Erschließungsdaten
Durchmesser: 11,8 cm
Höhe: 12,95 cm
Tiefe: 15,1 cm
Breite: 15,1 cm
Provenienz und Quellen
Herstellung
Sammeltätigkeit
Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
Amerikanische Archäologie
Informationen zum Datensatz
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