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Adler

Avimorphe Anhänger gehören in der archäologischen Region Diquís zu den Metallobjekten, die am häufigsten gefundenen wurden. Die inventarisierte Figur scheint die Attribute verschiedener Wesen (Adler, Geier, Tucan) miteinander zu kombinieren. Sie ähnelt einem Raubvogel, der zur Landung ansetzt. Ihre großen, hervortretenden Augen und die weit geöffneten Schwingen drücken eine angespannte Haltung aus. Obwohl die Flügel- und Schwanzpartien des Objekts sehr flächig gestaltet wurden, weisen sie keine zusätzlichen Verzierungen auf. Die Gestalt besitzt trotz ihrer Ähnlichkeit zu den Objekten der Veraguas-Chiriquí-Gruppe mehrere technische und gestalterische Besonderheiten. Zu ihnen zählen die Herstellung im Herdguß, die geringe Größe der Figur, die nach vorn gebeugte Kopfhaltung, der geschlossene Schnabel sowie der fehlende Kopf- und Ohrschmuck. Die aufgezählten Elemente scheinen begrenzte materielle Ressourcen und technische Fertigkeiten der Hersteller anzudeuten. (Künne 2005)

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Erschließungsdaten

Objekttyp
Goldanhänger
Maße
Höhe: 2 cm
Tiefe: 0,9 cm
Breite: 2,3 cm
Gewicht: 2,1 g
Material/Technik
Gold
Aktueller Standort
Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
Inventarnummer
IV Ca 34187

Provenienz und Quellen

  • Herstellung
    wann
    700 - 1550
    wo
    Costa Rica
    San José
    Pérez Zeledón
    El General
  • Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
    Amerikanische Archäologie

Informationen zum Datensatz

Rechtsstatus Metadaten
CC BY-SA 4.0 DEED
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Version: 2.5 / 7.5