Musikinstrument (Zanza)
Auf dem gesamten afrikanischen Kontinent und insbesondere südlich der Sahara weit verbreitet, werden "Daumenklaviere" wie dieses bis heute nicht nur zusammen mit anderen Musikinstrumenten zur Tanzbegleitung bei feierlichen Anlässen eingesetzt: Ihre "Stimme" unterstützt mitunter auch die pädagogischen Zwecke von Geschichtserzählern. Diese Art von Instrument gibt es in vielen Varianten, aber in allen Fällen sind mehrere Lamellen auf einem Brett oder einem Resonanzkörper montiert und werden mit den Fingern gezupft, um Musik zu erzeugen. Text: Sandra Ferracuti.
- Datenpartner
- Linden-Museum Stuttgart Staatliches Museum für Völkerkunde Original beim Datenpartner anzeigen
Erschließungsdaten
- Kulturelle Zuschreibung
- Ambo
- Objekttyp
- Musikinstrument
- Maße
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Länge: 20.2 cm
Breite: 9.7 cm - Material/Technik
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Klebmasse, Holz, Eisen, Kupfer, Kupferlegierung, Messing
geschmiedet, geschnitzt, gebunden, geklebt, gesteckt
- Aktueller Standort
- Linden-Museum Stuttgart
- Inventarnummer
- 028140
Provenienz und Quellen
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Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
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Herstellung
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wann
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um 1900 oder früher
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Besitz-/Eigentumswechsel
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wo
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Namibia
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Besitzwechsel
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wann
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1903
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- Provenienz
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Dr. Anton Lübbert schickte die Sammlung aufgrund des sogenannten Bundesratsbeschlusses von 1889 zunächst an das Ethnologische Museum in Berlin. Vor der Weitersendung nach Stuttgart wurde dort durch Felix von Luschan selektiert und aussortiert. In Deutsch-Südwestafrika hatte sich Lübbert Objekte über "seine Sammler" beschaffen lassen. Nur einige Monate nach Ausbruch des Herero-Deutschen Krieges, im September 1904, schrieb Lübbert an Linden, dass "es schon jetzt fast ganz unmöglich ist, noch Hererosachen zu bekommen". Er habe darum "die letzten Bestände, welche sich in den Händen von Farmern und Kaufleuten befanden, [...] aufkaufen lassen".
Text: Christoph Rippe.
Informationen zum Datensatz
- Rechtsstatus Metadaten
- CC BY-NC-ND 4.0 DEED
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