Fotograf*in: Verena Höhn | Rechtewahrnehmung: Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
Namensnennung - Nicht kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 InternationalDas aus Holz gedrechselte Korpus ist im Wesentlichen etwa röhrenförmig und erweitert sich stark zum Unterende hin. Es ist unten offen und oben mit einer angeklebten Reptilienlederdecke versehen. Der hölzerne Saitenträger ("Spieß") ist diametral durch das obere Drittel des Korpus gesteckt und durch einen aufgesetzten Frosch aus Elfenbein, der zugleich als Saitenhalter dient, gesichert. Der an seinem Ende nach hinten geschweifte Saitenträger hat einen achteckigen bzw. viereckigen Querschnitt. Bohrungen für zwei (hinterständige?) Wirbel sind vorhanden, die Wirbel fehlen. Reste von zwei gedrehten Darmsaiten sind vorhanden. Erläuterungen zum Instrument: auch Spießgeige; einh. Name: nhị (Nordvietnam, ehem. Tonking) cō (Südvietnam, ehem. Cochinchina), Bogen und Geige werden nie getrennt.
Erschließungsdaten
Durchmesser: 6 cm
Tiefe: 13,5 cm
Provenienz und Quellen
Herstellung
Sammeltätigkeit
Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
Süd- und Südostasien
Informationen zum Datensatz
Zugehörige Objekte