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Tongefäß

Großes, kürbisförmiges Gefäß, mit kurzem, konischem Hals und breit aus-ladendem Rand. Das Objekt wurde beidseitig geglättet und geschlämmt. Seine Außenseite ist grundiert, bemalt und poliert. Grundierung und Bemalung sind partiell erodiert. Am Rand befinden sich mehrere Frakturen. Die Keramik besitzt eine rote Grundfarbe, die auf der Außenseite des Gefäßes schwarz bemalt ist. Am Hals befindet sich ein umlaufender Fries, der vertikale Linienbündel und Dreiecke zeigt. Der Körper wird durch hochständige, umlaufende Linien verziert. Sein Dekor umfaßt außerdem breite, vertikale Bänder und invertierte T-Elemente. Auf der Innenseite der Keramik sind unregelmäßige Spuren einer roten Grundierung sichtbar. Symbolische Bedeutung: Lothrop (1926) interpretiert die Verzierungen als stark stilisierte Alligatordarstellungen. Nach Lothrop 1926: Nicoya black line ware, hanging line motive. Nach Lehmann 1913: El Viejo-Stil. Kulturelle Bedeutung: der Typ tritt auch in der Cordillera de Guanacaste und in der Region Atlántico Norte auf. Er wurde sowohl in Bestattungen als auch in Haushaltskontexten dokumentiert. (Künne 2004)

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Erschließungsdaten

Objekttyp
Tongefäß
Maße
Durchmesser: 4,2 cm
Tiefe: 16,8 cm
Breite: 16,8 cm
Wandstärke: 0,8 cm
Material/Technik
Ton
Aktueller Standort
Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
Inventarnummer
IV Ca 43664

Provenienz und Quellen

  • Herstellung
    wann
    Bicromo en zonas (500 v.Chr. - 500 n.Chr.)
    wo
    Costa Rica
    Guanacaste
    Filadelfia
    El Viejo E
  • Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
    Amerikanische Archäologie

Informationen zum Datensatz

Rechtsstatus Metadaten
CC BY-SA 4.0 DEED
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Version: 2.5 / 7.5