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Göttin mit dem Perlenturban

Das Figurengefäß zeigt eine mit überkreuzten Beinen sitzende Frau. Sie trägt den namengebenden Turban, Ohrpflöcke, eine Kette über einem Schulterkragen und einen Wickelrock. Auffallend sind die schrägen Augen und die zurückgezogene Oberlippe, so dass man deutlich die Zähne sieht. Die Göttin erlangte Berühmtheit, als sie 1984 auf einer Briefmarke der Deutschen Bundespost Berlin zu sehen war. Ende der 1980er Jahre stellte sich dann bei Thermoluminieszenz-Untersuchungen des Rathgen-Forschungslabors heraus, dass es sich bei diesem Gefäß um eine Fälschung handelt. (A. Nicklisch 2003)

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Erschließungsdaten

Objekttyp
Tongefäß (Fälschung)
Maße
Höhe: 38,7 cm
Tiefe: 21,5 cm
Breite: 28,5 cm
Gewicht: 5,359 kg
Material/Technik
Ton
Aktueller Standort
Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
Inventarnummer
IV Ca 35278

Provenienz und Quellen

  • Herstellung
    wann
    nicht datierbar, nicht authentisch
    wo
    Mexiko
  • Sammeltätigkeit
    wer
    Eduard und Caecilie Seler - Sammler*in
  • Eigentumswechsel:
    Erwerb
    Beschreibung
    Schenkung von Seler, Eduard und Caecilie 1912
  • Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
    Amerikanische Archäologie

Informationen zum Datensatz

Rechtsstatus Metadaten
CC BY-SA 4.0 DEED
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Version: 2.5 / 7.5