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Auslegerboot

Bootstyp asymetrisch geformt, leicht gebaut. Rumpf aus einzelnen Plankenstücken, die mit Schnüren aus Kokosfasern verbunden sind. Auslegerseite leicht gewölbt, andere Seite schräge Fläche. So wird der Hemmung durch den Ausleger entgegengewirkt. Bug und heck gleichartig konstruiert. Um bei seitl. Wind die Fahrtrichtung zu wechseln, nimmt man das Segel vom "Bug" nach "achtern" wo es in das dortige Widerlager gesetzt wird. Man legt den Stützmast entspr. um, zurrt die Takelungund befestigt das Steuerpaddel am anderen Bootsende. Bei scharfer Fahrt befindet sich der Schwimmer über der Wasseroberfläche, damit erhöht sich die Geschwindigkeit. Boote dieser Art wurden zum Fischfang in der Lagunge und bei ruhigem wetter auf dem offenen Meer genutzt. Größere Boote dieses Typs können unter günstigen Bedingungen Geschwindigkeiten von mehr als 20 Knoten erreichen und gehören damit zu den schnellsten Booten.

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Erschließungsdaten

Objekttyp
Auslegerboot
Maße
Höhe: 405 cm
Tiefe: 225 cm
Breite: 495 cm
Material/Technik
Holz, Pflanzenfaser (Kokos-), Blatt (Pandanus)
Aktueller Standort
Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
Inventarnummer
VI 47700 a-c

Provenienz und Quellen

  • Herstellung
    wann
    vor 1964
    wo
    Mikronesien
    Gilbert-Inseln
    Onotoa
    Kiribati
  • Sammeltätigkeit
    wer
    Koch, Gerd - Sammler*in
    Gilbert-Inseln-Expedition
  • Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
    Ozeanien

Informationen zum Datensatz

Rechtsstatus Metadaten
CC BY-SA 4.0 DEED
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Version: 2.5 / 7.5