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Coppiaruoli

Im süditalienischen Lucania, der ganzen Basilicata und im nördlichen Calabrien findet man Coppiaruoli, das ist ein Ciaramelle-Paar, das von einem Spieler gespielt wird. Der Spieler wird als "Cucchiaruolo" bezeichnet. Gewöhnlich wird das "weibliche" (femmina) Rohr mit der rechten, das "männliche" (maschio) mit der linken Hand gespielt. Ist das Paar auf den Grundton G gestimmt, erklingt beim "männlichen" Instrument g, a, h, c und d, während man beim "weiblichen" die Töne h, c, d, e und fis hört.VII a 166 („femmina“) besitzt einen hellbraunen Korpus; der etwas dunklere Trichter ist mit einem Schraubgewinde mit dem Korpus verbunden. Über den Korpus verteilt sind Zierringe angebracht. Das Instrument hat sechs frontale Tonlöcher (kein Daumenloch), zwei seitliche Stimmlöcher am unteren Korpusende sowie zwei gegenüberliegende Resonanzlöcher im Trichter. Das Mundstück ist in seiner Bauweise identisch mit dem der Ciaramella.   

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Erschließungsdaten

Objekttyp
Musikinstrument
Maße
Länge: 413 mm
Höhe: 40,5 cm
Tiefe: 7 cm
Breite: 7 cm
Material/Technik
Holz, Pflanzliches Material
Aktueller Standort
Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
Inventarnummer
VII a 166

Provenienz und Quellen

  • Herstellung
    wo
    Europa
    Italien
    Süd-Italien
  • Sammeltätigkeit
    wer
    Christian Schneider (1942-09-08 - 2021-06-20) - Vorbesitzer*in
  • Eigentumswechsel:
    Erwerb
    Beschreibung
    Schenkung, 2019
  • Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
    Musikethnologie

Informationen zum Datensatz

Rechtsstatus Metadaten
CC BY-SA 4.0 DEED
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Version: 2.5 / 7.5