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Shanai

Die tibetisch-buddhistischen Instrumentenpaare weichen in Details voneinander ab - im Gegensatz zu den tibetischen Kultinstrumenten, die als identische Paare gebaut sind. Das Shanai-Paar VII c 1040/1041 weist sieben frontale Tonlöcher und ein hochstehendes Daumenloch auf. Es ist an Spitze und Trichter mit üppiger Ummantelung in Neusilber versehen. Die Instrumente weisen sieben frontale Tonlöcher und ein hochstehendes Daumenloch auf. An der Vorderseite der Spitzen ist oben ein aus einem größeren und 5 kleinen Türkisen gebildetes Dekor angebracht, das sich oben am Trichter mit einem größeren tropfenförmigen und 8 kleinen runden Türkisen wiederholt. Unten ist je ein Drache mit Schnurrbart, einer nach buddhistisch-tibetischem Glaube eine glückbringende Kreatur von großer Schöpfungskraft, zu sehen. Die Rückseiten ziert ein Doppel-Varja, Symbol des Prinzips absoluter Festigkeit. Die Rohrträger mit Mundstücken fehlen.

Datenpartner
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Erschließungsdaten

Objekttyp
Musikinstrument
Maße
Länge: 468 mm
Höhe: 47,5 cm
Tiefe: 11 cm
Breite: 10 cm
Material/Technik
Holz , Metall , Pflanzenfaser , Stein (Türkis)
Aktueller Standort
Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
Inventarnummer
VII c 1040

Provenienz und Quellen

  • Herstellung
    wo
    Asien
    Tibet
  • Sammeltätigkeit
    wer
    Christian Schneider (1942-09-08 - 2021-06-20) - Vorbesitzer*in
  • Eigentumswechsel:
    Erwerb
    Beschreibung
    Schenkung, 2019
  • Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
    Musikethnologie

Informationen zum Datensatz

Rechtsstatus Metadaten
CC BY-SA 4.0 DEED
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Version: 2.5 / 7.5