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Kleiner, skulpturierter Reibtisch, der ein katzenähnliches Wesen darstellt. Das steinerne Objekt besteht aus einem ovalen Bodenstein und vier kurzen Beinen. Die Schmalseiten der konkaven Arbeitsfläche werden durch zwei gegenständige zoomorphe Protomen verziert. Sie stellen den Kopf und den Schwanz einer Raubkatze dar. Die realistische Gestalt besitzt eingetiefte, ovale Augen. In ihrem leicht geöffneten Maul erscheinen große, reliefierte Zähne. Die vertikalen Längsseiten des dünnen Bodensteins zeigen ein graviertes, geometrisches Ornamentband, das aus konzentrischen Rhomben besteht. Das Dekor wiederhohlt sich auf der Oberseite des skulpturierten Schwanzes. Das breit abgeflachte Körperteil wurde so gestaltet, als hätte es die Katze elegant um das rechte Hinterbein geschlungen. Der Reibtisch besitzt eine plane Unterseite. Seine vier zoomorphen Beine blieben unverziert. Die tiefen Gravuren des Objekts sind kaum erodiert. Es sind keine Nutzungsspuren erkennbar. (Künne 2005) Weitere Informationen zur sozialen, symbolischen und kulturellen Bedeutung, sowie zu Fundkontext und Periodisierung konnten wegen technischer Probleme von Museum Plus nicht in die lange Beschreibung integriert werden.