Umutsha

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Lumbar belt

Lendengürtel, dessen Kern aus drei parallalen und verbundenen Strängen gebildet ist, die aus komprimiertem, mit Fäden umwickeltem Stoff bestehen. Der Stoff ist durch Fäden zusammengebunden, auf die rote und schwarze Glasperlen aufgefädelt sind. Unten hängen Glasperlen-Schnüre in Schwarz und Grün oder Schwarz und Rosa, die jeweils mit einer roten, etwas größeren Perle enden. Der bedeckende Teil hängt am Gürtel und besteht aus einem rechteckigen Zickzack-Geflecht aus schwarzen, weißen, roten und rosa Perlen. An beiden Enden des Gürtels befinden sich je drei Messing-Knöpfe an kurzen Perlenschnüren. Die Knöpfe dienen zusammen mit drei Schlaufen an einem Ende als Verschluss. Die "umutsha" genannten Lendengürtel wurden allgemein bei den Zulu von Frauen und Männern getragen. Dabei variierten die Formen der Gürtel jedoch je nach Alter und Geschlecht. Dieses Objekt wurde laut Inventar von einem Mädchen getragen. Solche Gürtel mit einem kleinen rechteckigen, perlenbesetzten Stück, das den Schambereich bedeckt ("isigeke"), ist eine typische Form. Der Stil des Gürtels und die Muster und Farben der Perlenstickerei bedienen sich eines komplexen symbolischen Systems und drücken unter anderem soziale Beziehungen oder Botschaften aus. Die Sammlung wurde 1923 von Max Hößle dem Gewerbemuseum übergeben. Angelegt hat sie Ulrich Hößle um 1880 in Südafrika, in der Gegend von Pietermaritzburg, heutige Provinz KwaZulu-Natal. Das Gebiet gehörte damals zur britischen Kolonie Natal.

Data Provider
Museum Ulm Show original at data provider

Cataloguing data

Object type
loincloths
Dimensions
L 85 cm (belt), W 6 cm (belt); W 21 cm (rectangle), H 11.5 cm (rectangle)
Material/Technique
Glass, brass, textile, plant fibre; knotted, sewn
Current location
Museum Ulm
Inventory number
1923.5242a

Provenance and sources

  • Production
    when
    1880 (?)
    where
    KwaZulu-Natal
    who
    Zulu people
  • Change of physical control
    who
    Ulrich Hößle
    Description
    Collected by Ulrich Hößle in South Africa in 1880; 1923 loaned by the Hößle and Hettich families to the Gewerbuseum Ulm Industrial Museum

Information about the record

Legal status metadata
CC0 1.0 DEED
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