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Die lebensgroße Gips-Figurine „Männliche Figur eines Eingeborenen“ von der „Insel Naura [sic]“ (Altes Inventar, Nr. 3823) wurde vom Freiburger Bildhauer August Müßle angefertigt und vom Museum für Natur- und Völkerkunde am 14.2.1905 für 110 Mark angekauft. Laut "Freiburger Tagblatt" vom 19. Februar 1907 wurde Müßle bei der Gestaltung von dem aus dem Südschwarzwald stammenden damaligen Bezirksamtsleiter der deutschen Kolonie Nauru, Ludwig Kaiser, beraten, der während eines Heimaturlaubs 1905 das Museum besuchte. Kaiser hat auch die Objekte von Nauru gesammelt, die als Teil der Brandeis-Sammlung 1900/1901 als Schenkung an das Museum gingen. Die Figurine wurde mit einem Kokosfaser-Panzer von Nauru gekleidet, die sie bis heute trägt. Der Status der Figur war unklar, im Zuge der Provenienzforschung zur Brandeis-Sammlung 2020-2022 konnte sie als vorhanden, jedoch beschädigt identifiziert werden.
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Werkzeuge (Gipsabguss)
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Artefakte
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