iku-pasuy

Sprache: Ainu
Sprache: Ainu

Libationsspatel

Diese häufig mit reichen Schnitzereien verzierten Spatel dienen beim rituellen Sake-Trinken (kamuynomi) dazu, den kamuy (Seelen/mächtige Wesenheiten) Gebete/Bitten zu überbringen. Als Verzierung finden sich sowohl geometrische Muster, die oft auf die Herkunft des ikupasuy verweisen, oder Abspanungen sowie figürliche Darstellungen wie Fische oder Wale. Libationsspatel, an einem Ende zungenförmig zugeschnitten (parunpe) und abgerundet, das andere flach abgeschnitten mit leichter Abrundung. Auf der Oberfläche mit gravierten, in flachem Relief eingeschnitzten Motiven in Form von fünf vierblättrigen Blüten jeweils in einem Kreis, dazu ein weiteres Motiv in der Nähe der Zunge. Unten vier gegeneinander versetzte, am oberen Ende zweimal vier Kerben, bei denen es sich um Eigentumsmarken handelt.

Datenpartner
Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Erschließungsdaten

Kulturelle Zuschreibung
Ainu
Objekttyp
Zeremonialobjekte
Maße
341 x 36 x 8 mm
Material/Technik
Holz
Aktueller Standort
Rautenstrauch-Joest-Museum
Inventarnummer
RJM 10684
Weitere Nummer(n)
RJM 1899/01 (Konvolutnummer)

Provenienz und Quellen

  • Herstellung
    wann
    19. Jahrhundert
    wo
    Japan
    Asien -> Ost-Asien -> Japan -> Nord-Japan -> Hokkaido
  • Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
    Asien
  • Besitz-/Eigentumswechsel:
    Nicht geklärt
    wann
    zwischen April und Mai 1881
    wo
    Hokkaido
    wer
    Joest, Wilhelm - Vorbesitzer*in
  • Besitz-/Eigentumswechsel:
    Schenkung
    wann
    1899-28-01
    wo
    Köln
    wer
    Rautenstrauch, Adele - Spender*in/Schenker*in
    Rautenstrauch, Adolf - Spender*in/Schenker*in
    Naturhistorisches Museum Köln - Empfänger*in
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