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Goldanhänger (Zierblech)

Die Verzierungen sind auf der Ober- und Unterseite des Objekts sichtbar. Seine großen, unregelmäßigen Perforationen zeigen eine Zweitnutzung an. Das scheibenförmige Blech konnte als Brustschmuck, Kleidungsutensil, Opfergabe, Tauschobjekt oder Grabbeigabe verwandt werden. Aguilar (1996: 49-51, Figs. 25-28), Ferrero (1975: 257, Ilus. II-47-50) und Quilter (2000: 184, Fig. 9.4) bilden dekorierte Bleche ab, die eine runde oder hufeisenförmige Gestalt besitzen. Sie zeigen getriebene, gravierte und gepunzte Motive, die Kreise oder figürliche Motive darstellen. Im Grab 11 des Fundorts Conte (450-900d.C.) wurden fünf große Bleche gefunden, die figürliche Verzierungen besitzen. Spanische Chroniken des 16. Jahrhunderts berichten, daß ähnliche Objekte im Krieg von hochrangigen Persönlichkeiten getragen wurden (Hearne und Sharer 1992: 70). (Künne 2005)

Datenpartner
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Erschließungsdaten

Objekttyp
Goldanhänger (Zierblech)
Maße
Höhe: 11,6 cm
Tiefe: 0,6 cm
Breite: 11,4 cm
Gewicht: 27,7 g
Material/Technik
Gold
Aktueller Standort
Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
Inventarnummer
IV Ca 34197

Provenienz und Quellen

  • Herstellung
    wann
    700 - 1550
    wo
    Costa Rica
    San José
    Pérez Zeledón
    El General
  • Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
    Amerikanische Archäologie

Informationen zum Datensatz

Rechtsstatus Metadaten
CC BY-SA 4.0 DEED
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Version: 2.6 / 7.5