Angklung

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Gleitrassel

Bei diesem Rassel-Instrument entstehen Klänge beim Schütteln, indem die Bambusstäbe aneinanderschlagen. In der niederländischen Kolonialzeit (1596–1949) wurde das Spielen aus Sorge vor dem Entstehen einer Rebellions-Melodie verboten. Seither ist es kein fester Teil des Gamelans, wird jedoch in reinen Angklung-Orchestern gespielt. Das Angklung wird von der UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe Indonesiens geführt.

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Erschließungsdaten

Objekttyp
Rassel
Maße
Höhe: 650.0 mm
Länge: 330.0 mm
Tiefe: 45.0 mm
Material/Technik
Bambus
Aktueller Standort
Museum Natur und Mensch
Inventarnummer
IV/2820 d

Provenienz und Quellen

  • Herstellung
    wann
    um 1900
  • Eigentumswechsel:
    Altbestand
    wann
    1909
  • Besitz-/Eigentumswechsel
    wo
    Java (Fundort/Herkunft)
    Indonesien (Fundort/Herkunft)
    Garut (Fundort/Herkunft)
    wer
    Ficke, Hugo - Sammler*in
  • Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
    Südostasien
Provenienz
Schenkung von Hugo Ficke (1840–1912), 1909 Hugo Ficke war ehrenamtlicher Museumsleiter und Mitglied des Freiburger Stadtrats. Er kaufte die Gleitrassel während seiner Reise Anfang Februar 1909 in Garut, Java fünf jungen Musikern ab, die für ihn damit zuvor ein Konzert spielten.

Informationen zum Datensatz

Rechtsstatus Metadaten
CC0 1.0 DEED
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