tûm

Information über die Sprache nicht verfügbar
Information über die Sprache nicht verfügbar

Schalenleier

Die hölzerne Korpusschale in Form eines querliegenden Halbzylinders. Die obere und die seidichen Öffnungen membranüberspannt. Umgeschlagene, zum Teil miteinander vernähte und auf der Schalenaußenseite durch ein Hautriemengeflecht gegeneinandergespannte Hautränder. Unter dem Spanngeflecht Pflanzenrohr-/Grasreste. Zwei parallele, unter der Membran auch auf dem unteren Schalenrand aufliegende Längsarme. Eine dickere Querstange. Fünf Saiten. Knäuelringe, an denen die Saiten unter Verwendung pflanzlichen Schnurmaterials angebunden sind. Am unteren Korpusrand ist der Saitenstrang durch eine Membran- und eine Wandperforation geführt und an der Außenseite an einem eisernen Querriegel festgebunden. Ein zylindrischer Pflanzenrohrsteg. In einer der membranüberspannten Schmalseiten eine runde Öffnung. Ein an einem Längsarm angebundenes Kaurimuschelpaar. In der Membran entlang einer Längsarmunterquerung eine vertikale Perforationsreihe aus fünf kleinen, runden Perforationen. aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)

Datenpartner
Ethnologisches Museum Original beim Datenpartner anzeigen

Erschließungsdaten

Objekttyp
Musikinstrument
Maße
Länge: 67,2 cm
Breite: 21 cm
Aktueller Standort
Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
Inventarnummer
III A 4046

Provenienz und Quellen

  • Herstellung
    wo
    Schilluk
    Sudan
  • Sammeltätigkeit
    wer
    Julius Konietzko (1886 - 1952-04-27) - Vorbesitzer*in
  • Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
    Afrika

Informationen zum Datensatz

Rechtsstatus Metadaten
CC BY-SA 4.0 DEED
Dieser Inhalt wurde maschinell übersetzt
Version: 2.5 / 7.5