Schminkdose
Als diese Objekte nach Stuttgart verschickt wurden, verwendeten Frauen in vielen Regionen Namibias ähnliche Kosmetik-Behältnisse. Zum Teil werden sie bis heute über Generationen in weiblicher Erbfolge weitergegeben. Sie wurden aus dem Panzer einer kleinen Schildkröte für kosmetisches parfümiertes Körperpuder hergestellt. Manchmal wurden sie mit Perlenketten aus verschiedenen Materialien verziert, die an Lederbändern befestigt waren. Das Objekt wurde wahrscheinlich an einem Hüftgurt befestigt. Text: Sandra Ferracuti.
- Datenpartner
- Linden-Museum Stuttgart Staatliches Museum für Völkerkunde Original beim Datenpartner anzeigen
Erschließungsdaten
- Kulturelle Zuschreibung
- Bergdama
- Objekttyp
- Dose
- Maße
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Länge: 8 cm
Breite: 6.2 cm - Material/Technik
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Kitt, Schildkrötenpanzer, Leder
durchbohrt, geknotet
- Aktueller Standort
- Linden-Museum Stuttgart
- Inventarnummer
- 034434
Provenienz und Quellen
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Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
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Herstellung
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wann
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um 1900 oder früher
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Besitz-/Eigentumswechsel
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wo
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Namibia
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Besitzwechsel
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wann
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1903
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- Provenienz
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Als Distrikt-Chef in Otjimbingwe und Karibib, "Deutsch-Südwestafrika", unternahm Kuhn ausgedehntere Reisen auf denen er auch Objekte erwarb. Auf welche Weise er dies tat ist unbekannt. Aus der am Linden-Museum erhaltenen Korrespondenz erfährt man, dass Kuhn mit katholischen Missionaren im Norden und protestantischen Missionaren im Süden in Verbindung stand. Beide Gruppen hatte er angehalten für ihn zu "sammeln".
Text: Christoph Rippe.
Informationen zum Datensatz
- Rechtsstatus Metadaten
- CC BY-NC-ND 4.0 DEED
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