selu toga
Steckkamm
Zierkämme waren bis ins 20. Jahrhundert ein beliebter samoanischer Haarschmuck. Neben fein geschnitzten Kämmen aus Holz fanden Kämme aus zusammengebundenen Kokosblattrippen Verwendung. Die Bindungen, die häufig mit Glasperlen besetzt waren, bestanden aus sehr feinen Pflanzenfasern bzw. Haar. Text: Ulrich Menter
- Datenpartner
- Linden-Museum Stuttgart Staatliches Museum für Völkerkunde Original beim Datenpartner anzeigen
Erschließungsdaten
- Objekttyp
- Steckkamm
- Maße
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Breite: 3.3 cm
Höhe: 35 cm - Material/Technik
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Kokosblattrippe, Haar
- Aktueller Standort
- Linden-Museum Stuttgart
- Inventarnummer
- 086464
Provenienz und Quellen
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Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
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Herstellung
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wann
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vor 1899
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Besitz-/Eigentumswechsel
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wo
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Samoa
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Besitzwechsel
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wann
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1913
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- Provenienz
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Das Objekt
ist Teil einer Sammlung, die das Linden-Museum im Jahre 1913 vom
Königlichen Naturalienkabinett in Stuttgart erhielt. Augustin Krämer,
der von 1911 bis 1915 erster Direktor des Linden-Museums war, erwarb es
bei einem seiner Aufenthalte auf den samoanischen Inseln. Als
Marinestabsarzt auf der in Apia stationierten SMS Bussard hielt sich
Krämer zunächst von 1893 bis 1895 in Sāmoa auf. Eine zweite Reise, auf
der er auch Hawai'i und die Gilbertinseln (Kiribati) besuchte, führte
ihn zwischen 1897 und 1899 erneut nach Sāmoa. Der Zeitpunkt des
Objekterwerbs sowie die genauen Erwerbungsumstände sind aktuell noch
nicht bekannt. Text: Ulrich Menter
Informationen zum Datensatz
- Rechtsstatus Metadaten
- CC BY-NC-ND 4.0 DEED
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