Schnupftablett mit der Darstellung zweier Feliden und einem Spiegel
Solche Schnupftabletts gibt es im gesamten nördlichen und zentralen Andengebiet sehr häufig und aus unterschiedlichen Materialien. Dieses hat ein Loch, so dass es mit einer Schnur um den Hals getragen werden konnte. Als Verzierung hat es zwei sich gegenübersitzende Feliden. Auf dem Tablett ist ein geschliffener Stein, mit Harz befestigt. Es könnte Ayahuasca geschnupft worden sein, eine halluzinogene Droge aus dem Amazonasgebiet, oder yayé, eine ebenfalls Halluzinationen erzeugende Mischung aus unterschiedlichen Drogen. Der Konsum solcher Drogen war in vorspanischer Zeit streng auf religiöse Würdenträger beschränkt, die sich mit ihrer Hilfe in eine Trance begaben, um mit den Göttern in Kontakt treten zu können.
- Datenpartner
- Linden-Museum Stuttgart Staatliches Museum für Völkerkunde Original beim Datenpartner anzeigen
Erschließungsdaten
- Kulturelle Zuschreibung
- Recuay-Kultur
- Objekttyp
- Tablett
- Maße
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Länge: 20 cm
Breite: 7 cm
Höhe: 2 cm - Material/Technik
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Farbe, Holz, Stein
geschnitzt, bemalt, geschliffen
- Aktueller Standort
- Linden-Museum Stuttgart
- Inventarnummer
- M 34372 L
Provenienz und Quellen
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Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
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Herstellung
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wann
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1. - 5. Jh. n. Chr.
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Besitz-/Eigentumswechsel
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wo
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Peru
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Besitzwechsel
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wann
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1996
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- Provenienz
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Als Herkunftsangabe wurde genannt: Nähe des Dorfes Tanguche, nördl. von Trujillo, Peru.
Informationen zum Datensatz
- Rechtsstatus Metadaten
- CC BY-NC-ND 4.0 DEED
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