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Schnupftablett mit der Darstellung zweier Feliden und einem Spiegel

Solche Schnupftabletts gibt es im gesamten nördlichen und zentralen Andengebiet sehr häufig und aus unterschiedlichen Materialien. Dieses hat ein Loch, so dass es mit einer Schnur um den Hals getragen werden konnte. Als Verzierung hat es zwei sich gegenübersitzende Feliden. Auf dem Tablett ist ein geschliffener Stein, mit Harz befestigt. Es könnte Ayahuasca geschnupft worden sein, eine halluzinogene Droge aus dem Amazonasgebiet, oder yayé, eine ebenfalls Halluzinationen erzeugende Mischung aus unterschiedlichen Drogen. Der Konsum solcher Drogen war in vorspanischer Zeit streng auf religiöse Würdenträger beschränkt, die sich mit ihrer Hilfe in eine Trance begaben, um mit den Göttern in Kontakt treten zu können.

Datenpartner
Linden-Museum Stuttgart Staatliches Museum für Völkerkunde Original beim Datenpartner anzeigen

Erschließungsdaten

Kulturelle Zuschreibung
Recuay-Kultur
Objekttyp
Tablett
Maße
Länge: 20 cm
Breite: 7 cm
Höhe: 2 cm
Material/Technik
Farbe, Holz, Stein geschnitzt, bemalt, geschliffen
Aktueller Standort
Linden-Museum Stuttgart
Inventarnummer
M 34372 L

Provenienz und Quellen

  • Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
    Hagmann; 4189
  • Herstellung
    wann
    1. - 5. Jh. n. Chr.
  • Besitz-/Eigentumswechsel
    wo
    Peru
Provenienz
Als Herkunftsangabe wurde genannt: Nähe des Dorfes Tanguche, nördl. von Trujillo, Peru.

Informationen zum Datensatz

Rechtsstatus Metadaten
CC BY-NC-ND 4.0 DEED
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