kakaparaga

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Maske

Die genauen Verwendungskontexte hölzerner Stülpmasken von den Witu-Inseln sind nicht bekannt. Es wurde allerdings vermutet, dass es sich um Masken handelt, die im Rahmen von Beerdigungs- oder Totenzeremonien auftraten. Die Gestaltung der überlieferten Masken folgt relativ engen Konventionen, wobei insbesondere die hier in Blau gehaltenen, langgezogenen Augenfelder auffallen. Während die Gesichtsseite der Maske nur wenig plastische Gestaltung erfuhr, ist die Rückseite mit Kerbschnitzereien und einer abstrahierten Bemalung versehen. Text: Ulrich Menter

Datenpartner
Linden-Museum Stuttgart Staatliches Museum für Völkerkunde Original beim Datenpartner anzeigen

Erschließungsdaten

Objekttyp
Maske
Maße
Breite: 25 cm
Höhe: 43 cm
Tiefe: 28 cm
Material/Technik
Pigment, Holz geschnitzt, durchbrochen, gekerbt, bemalt
Aktueller Standort
Linden-Museum Stuttgart
Inventarnummer
013527

Provenienz und Quellen

  • Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
    Bennigsen; 0208
  • Herstellung
    wann
    vor 1900
  • Besitz-/Eigentumswechsel
    wo
    West New Britain Province
Provenienz
Das Linden-Museum erhielt diese Maske im Jahre 1901 als Schenkung Rudolf von Bennigsens (1859-1912). Bennigsen war von 1899-1901 der erste Gouverneur der Kolonie Deutsch-Neuguinea und während dieser Zeit auch für zahlreiche Strafexpeditionen gegen verschiedene Inseln verantwortlich. Der Erwerbungskontext dieses Objekts ist aktuell nicht bekannt. Text: Ulrich Menter

Informationen zum Datensatz

Rechtsstatus Metadaten
CC BY-NC-ND 4.0 DEED
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Version: 2.5 / 7.5