hei tiki

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Brustschmuck

Hei tiki (menschengestaltige Anhänger) zählen zu den kostbarsten überlieferten Wertgegenständen (taonga) der Māori. Die Schmuckanhänger sind zumeist aus pounamu (Nephrit oder Grünstein) gefertigt, die Augen sind mit Einlagen aus der Schale der pāua-Schnecke (Haliotis spec.) versehen. Soweit das Geschlecht überhaupt dargestellt ist, handelt es sich bei den historischen hei tiki überwiegend um weibliche Figuren. Die Bedeutung der hei tiki bleibt unklar, doch handelt es sich bis heute um bedeutende, über Generationen weitergegebene Erbstücke, die die Erinnerung an ihre jeweiligen Vorbesitzer wachhalten. Text: Ulrich Menter

Datenpartner
Linden-Museum Stuttgart Staatliches Museum für Völkerkunde Original beim Datenpartner anzeigen

Erschließungsdaten

Kulturelle Zuschreibung
Māori
Objekttyp
Brustschmuck
Maße
Höhe: 9.3 cm
Breite: 5 cm
Tiefe: 1.1 cm
Material/Technik
Nephrit, Haliotis geschnitzt, gesägt, gebohrt
Aktueller Standort
Linden-Museum Stuttgart
Inventarnummer
122183

Provenienz und Quellen

  • Zuordnung zu einem kuratierten Bestand:
    Speyer; 2334
  • Herstellung
    wann
    spätes 18./frühes 19. Jh.
  • Besitz-/Eigentumswechsel
    wo
    New Zealand
Provenienz
Das Objekt gelangte 1961 durch einen Objekttausch mit Arthur Speyer in die Sammlung des Linden-Museums. Die dem Objekteingang vorausgehende Geschichte ist unbekannt. Text: Ulrich Menter

Informationen zum Datensatz

Rechtsstatus Metadaten
CC BY-NC-ND 4.0 DEED
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Version: 2.5 / 7.5