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Rundbodige Schale mit ausziehender Wand und abgerundeter Lippe. Das Objekt besitzt einen Standfuß, der aus einem Standring und drei anthropo-zoomorphen Figuren besteht. Ihre Häupter werden durch drei unterrandständige, avimorphe Kopfprotomen gebildet. Das Gefäß ist beidseitig geglättet, geschlämmt, grundiert und leicht poliert. Seine Außenseite wurde polychrom bemalt. Grundierung und Bemalung sind partiell erodiert. Das restaurierte Objekt besitzt ein geklebtes Kopfprotomen. Die Keramik besitzt eine weiß-gelbliche Grundierung, die rot und schwarz bemalt wurde. Die Schale und der Standring sind durch drei aufrecht stehende, anthropomorphe Körper miteinander verbunden, die ihre Arme erheben. Die Wesen besitzen einen avimorphen Kopf, der als massives Protomen auf die Außenseite der Schalenwand aufgesetzt wurde. Zwischen den Kopfprotomen befinden sich drei rechteckige Bildfelder, die geometrische Motive zeigen. Sie bestehen aus Dreiecken und Trapezen, die einen Punkt im Zentrum besitzen. Auf der abgerundeten Lippe verläuft ein rotes Band. Der Standring wurde durch ein umlaufendes, schwarzes Band dekoriert. Die Innenseite des Gefäßes blieb unverziert. Soziale Bedeutung: Snarskis interpretiert ein ähnliches Objekt, das aus Stein besteht und aus dem kostarikanischen Hochland stammt, als Zeremonialmetate (1981: 213, Foto 200). Nach Holmes 1888: alligator ware. Symbolische Bedeutung: Holmes (1888: 183) und MacCurdy (1911) sprechen Scheiben, Trapeze, Dreiecke und Vierecke, die in ihrem Zentrum Punkte besitzen, als Schuppen- oder Alligatormotive an. Die gleichen Verzierungen treten jedoch auch bei anderen Tiergruppen auf. Nach Lehmann: Chiriquí-Stil. Kulturelle Bedeutung: Stone (1958: 48) berichtet, daß Objekte dieses Typs in einer Bestattung mit Eisenobjekten vergesellschaftet waren. Sie nimmt daher an, daß diese Keramiken in der Region Diquís (Pacífico Sur) auch noch nach der Ankunft der spanischen Eroberer hergestellt wurden. Ähnliche Objekte sind auch aus Stein angefertigt worden (siehe IV Ca 41698; Stone 1977: 189, Fig. 259; Snarskis 1981: 213, Foto 201). (Künne 2004)