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Calebasse

Kalebassen sind in den Gesellschaften des (südlichen) Afrika allgegenwärtig. Ihre Provenienz lässt sich daher nur schwer einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zuordnen, besonders wenn sie keine charakteristischen Schnitzereien, Farben usw. aufweisen. Generell stehen Kalebassen für eine der grundlegendsten künstlerischen Ideen der Menschheit. Auch wenn sich einige ihrer Verwendungszwecke im Laufe der Zeit geändert haben, dienen sie auch heute noch zum Sammeln, Transportieren und Aufbewahren von Wasser sowie von pulverisierten oder getrockneten Materialien, die für verschiedene Zwecke wie zur Heilung, für Rituale oder zur Ernährung dienen. Wie die Kordel und vielleicht auch der Deckel dieser Kalebasse verraten, wurde das Gefäß zum Transportieren von Inhalten verwendet, indem es entweder über einen Stock gehängt wurde, wie es die Hirten tun, oder an einem Tier festgebunden bzw. einfach in der Hand gehalten wurde. Dieses Gefäß kann gekauft, verschenkt oder selbst hergestellt werden. Der Sammler Otto Simon war von 1891-1897 als Münzmeister in Pretoria, in der damaligen Südafrikanischen Republik (auch: Transvaal-Republik) tätig. Es ist davon auszugehen, dass er dieses und weitere Objekte dort unter bisher ungeklärten Umständen sammelte und mit nach Reichenbach brachte. Alle Objekte aus der Sammlung Simon sind weiterhin als sensibel einzuordnen.

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Données de catalogage

Type d'objet
récipient
Dimensions
Hauteur : 22 cm, diamètre : 10 cm
Matériau/Technique
calebasse, liège, Cuir
Étiquetage
auf dem Objekt in Weiß Nr. 1316, rundes Hängeetikett Nr. 1316 (nicht zugeordnet)
Emplacement
Museum Burg Mylau
Numéro d'inventaire
V 15542 N

Provenance et sources

quand
Avant 1897 (?)
Afrique australe (?)
quand
1891-1897 (?)
République sud-africaine du Transvaal
qui
Otto Simon (Münzmeister)
quand
1897
Reichenbach im Vogtland
qui
Verein für Naturkunde zu Reichenbach im Vogtland

Informations sur l'enregistrement

Statut légal métadonnées
Financement
The project "Provenance and History of the Mylau/Reichenbach Ethnological Collection" was 2022/23 funded by the Center for the Loss of Cultural Assets, the State Office for Museums Saxony and the Vogtland-Zwickau cultural area.
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